SINGEN MACHT GLÜCKLICH

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Veröffentlicht am Mi., 8. Aug. 2018 10:48 Uhr
Kirchenmusik

Die Wissenschaftler wissen es schon lange: Singen macht glücklich, aber warum ist das so?

Uns Menschen sind gesangsähnliche Laute angeboren, und schon als Baby erhielten wir mit Hilfe des "Singens" viel Aufmerksamkeit und Zuwendung von unseren Eltern. Das sind unsere ersten positiven Erfahrungen, die wir mit dem Singen gesammelt haben. 
Mangels Förderung oder Gelegenheit hören viele Menschen leider irgendwann wieder auf zu singen und beschränken sich auf das Reden, Rufen und Schreien. Genau genommen entsteht zu diesem Zeitpunkt ein Mangel, denn:

Das Singen wirkt sich vielfältig positiv auf uns Menschen aus!

- Singen versetzt den Körper in Schwingungen, und durch das tiefe Atmen werden Herz und Kreislauf angeregt.

- Singen fördert somit unsere Gesundheit und schafft neue Lebensenergie.

- Wir werden zusätzlich mit Glückshormonen beschenkt.

- Gleichzeitig nimmt unsere Tendenz zu Aggressivität und Stressanfälligkeit ab.

- Unser Geist wird kreativer und wendiger.  

Einen besonderen Aspekt liefert uns das Singen in einer Chorgemeinschaft!

- Wenn wir in einem Chor singen, verbindet sich unsere Stimme mit denen der anderen Chormitglieder und lässt uns zu einem Teil des Klangkörpers werden.

- Gleichzeitig wird unsere Stimme geschult und trainiert.

- Neue soziale Kontakte entstehen und helfen uns, unseren Alltag leichter zu bewältigen.

- Unser Kopf wird beim Singen im Chor frei.

Nicht zuletzt erweitern wir unseren musikalischen Horizont, trainieren unser Durchhaltevermögen und erfreuen uns an unseren Aufführungen. Das alles schafft mehr Selbstwertgefühl und stärkt unsere Persönlichkeit.  

Singen im Chor kann also zu einer der schönsten Erfahrung in unserem Leben werden!

(Frauke Grübner)




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